In diesem Blog geht es um meinen Alltag als Videoproduzent. Ein Teil dreht sich um die Videoproduktion selbst: wie sich Drehs besser planen lassen, worauf es im Schnitt ankommt und welche Kleinigkeiten am Ende den Unterschied machen. Dazu kommen meine Einschätzungen zu Themen rund um Social Media, etwa zu Reichweite, Sichtbarkeit und der Frage, wann ein Video für ein Unternehmen sinnvoll ist. Außerdem gebe ich Einblicke in meine Produktionen und nehme euch mit hinter die Kulissen.
Im letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass Social Media für fast jede Branche und jede Zielgruppe interessant sein kann. Für jedes Geschäft gibt es eine Nische, und gerade im B2B-Bereich schlummert noch viel Potenzial. Heute geht es um die Kehrseite: Warum man es in manchen Fällen besser lässt.
Wenn ein Unternehmen vor der Entscheidung steht, mit Social Media Marketing anzufangen oder eine neue Plattform zu bespielen, sollte es sich das genau überlegen. Schließlich müssen dafür auch die entsprechenden Ressourcen bereitgestellt werden können.
Entstehen aus Zeit- oder Personalmangel nur Postings in schlechter Qualität, wirft das meistens einen negativen Schatten auf das Unternehmen. Ich finde es zumindest immer etwas befremdlich, wenn ich den Instagram-Account eines eigentlich professionellen Unternehmens sehe, auf dem dann aber viel zu lange, verschwommene Videos mit rauschendem Ton zu sehen sind. So etwas schreckt potenzielle neue Mitarbeitende und Kunden eher ab, als sie anzulocken.
Ähnlich ist es bei Beiträgen, die man sofort als KI-Inhalte erkennt, weil sie schnell und ohne Kontrolle erzeugt wurden. Sie sagen den Leuten vor allem eins: Hier wollte jemand möglichst wenig Mühe und möglichst wenig Budget in die Außendarstellung stecken. Das ist selten die Botschaft, die eine Marke senden möchte.
Dabei steht einiges auf dem Spiel. Die Markenidentität, die man sich über Jahre mühsam aufgebaut hat, lässt sich mit ein paar schlechten Posts schnell beschädigen. Meistens liegt es nicht an der Plattform, sondern daran, dass die Inhalte niemand kontrolliert oder dass die falsche Unterstützung gewählt wurde.
In so einem Fall ist es dann ratsam, lieber auf den Account zu verzichten, um dem Firmenimage nicht weiter zu schaden.
Damit verzichtet man aber natürlich auch auf die vielen Vorteile, die langfristiges Social-Media-Management mit sich bringt: gestiegene Aufmerksamkeit und Kundenbindung und damit potenziell mehr Umsatz oder mehr Bewerbungen für neue Mitarbeitende.
Eine professionelle Unterstützung kann in solchen Fällen die Lösung sein, um diese positiven Effekte trotzdem mitzunehmen. Dabei helfen meine Kolleginnen, Kollegen und ich natürlich gerne.